{"id":4456,"date":"2023-05-04T08:23:36","date_gmt":"2023-05-04T08:23:36","guid":{"rendered":"http:\/\/xmm-ssc.irap.omp.eu\/xmm2athena\/?p=4456"},"modified":"2023-05-04T08:23:38","modified_gmt":"2023-05-04T08:23:38","slug":"statistische-untersuchung-einer-grosen-und-bereinigten-stichprobe-von-ultraleuchtenden-und-hyperleuchtenden-rontgenquellen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/xmm-ssc.irap.omp.eu\/xmm2athena\/de\/2023\/05\/04\/statistische-untersuchung-einer-grosen-und-bereinigten-stichprobe-von-ultraleuchtenden-und-hyperleuchtenden-rontgenquellen\/","title":{"rendered":"Statistische Untersuchung einer gro\u00dfen und bereinigten Stichprobe von ultraleuchtenden und hyperleuchtenden R\u00f6ntgenquellen"},"content":{"rendered":"\n<p>Ultra- und hyperleuchtkr\u00e4ftige R\u00f6ntgenquellen (ULX\/HLX) sind m\u00f6glicherweise sehr interessante Laboratorien, um unser Verst\u00e4ndnis des Wachstums supermassereicher Schwarzer L\u00f6cher zu verbessern. Sie k\u00f6nnten durch sog. Super-Eddington-Akkretion und darauf folgende Verschmelzungen leichterer Schwarzer L\u00f6cher entstehen. Man geht davon aus, dass ULXs durch Super-Eddington-Akkretion auf kompakte Objekte mit Sternmasse entstehen, w\u00e4hrend HLXs m\u00f6glicherweise akkretierende Schwarze L\u00f6cher mittlerer Masse sind, sog. IMBHs (Intermediate Mass Black Holes). Ein gro\u00dfer Teil der ULX\/HLX-Kandidaten, die aus Katalogsuchen abgeleitet wurden, stellten sich bei genauerer Analyse jedoch als Hintergrund-AGN heraus. \u00a0Hier erstellen wir ULX- und HLX-Stichproben aus aktuellen XMM-Newton-, Swift-XRT- und Chandra-Katalogen sowie dem GLADE-Galaxienkatalog. Unser Ziel ist es, die H\u00e4ufigkeit, Umgebung, spektrale H\u00e4rte und Variabilit\u00e4t von ULXs und HLXs zu charakterisieren, um ihre Unterschiede besser zu beurteilen und ihre Populationen zu verstehen.\u00a0Um die bisher reinste Stichprobe von ULX\/HLX zu erstellen, wurden aufgrund einer gr\u00fcndlichen Klassifizierung dieser R\u00f6ntgenquellen etwa 42% entfernt, weil sie sich als Verunreinigungen erwiesen haben.\u00a0Anhand einer Stichprobe von nun 1342 ULXs und 191 HLXs untersuchen wir den Besetzungsanteil, die spektrale H\u00e4rte, die Variabilit\u00e4t, die radiale Verteilung und die bevorzugte Umgebung der Quellen. Wir erstellen ihre Malmquist-korrigierten R\u00f6ntgenleuchtkraftfunktionen (XLF) und vergleichen sie mit fr\u00fcheren Studien. Wir vergleichen ULXs und HLXs statistisch und bewerten die Unterschiede ihrer Natur. Die Interpretation von HLXs als IMBHs wird untersucht. Ein signifikanter Bruch ist in der XLF bei etwa 10^40 erg\/s zu erkennen. Unsere ULX-Stichprobe, die \u22642% Verunreinigungen enth\u00e4lt, best\u00e4tigt, dass ULXs bevorzugt in Spiralgalaxien und Galaxien mit h\u00f6heren Sternentstehungsraten zu finden sind. Im Gegensatz zu ULXs scheinen HLXs gleicherma\u00dfen in Spiralgalaxien und linsenf\u00f6rmigen\/elliptischen Galaxien zu leben. 35% der HLX-Kandidaten haben ein optisches Gegenst\u00fcck, und wir sch\u00e4tzen die Masse von 120 von ihnen im Bereich zwischen 2000 und 10^5 Sonnenmassen. Die meisten HLXs k\u00f6nnen tats\u00e4chlich interpretiert werden als akkretierende Schwarze L\u00f6cher in einer Zwerggalaxie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ultra- und hyperleuchtkr\u00e4ftige R\u00f6ntgenquellen (ULX\/HLX) sind m\u00f6glicherweise sehr interessante Laboratorien, um unser Verst\u00e4ndnis des Wachstums supermassereicher Schwarzer L\u00f6cher zu verbessern. Sie k\u00f6nnten durch sog. 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