{"id":2180,"date":"2022-01-11T13:09:47","date_gmt":"2022-01-11T13:09:47","guid":{"rendered":"http:\/\/xmm-ssc.irap.omp.eu\/xmm2athena\/?page_id=2180"},"modified":"2022-01-11T13:09:47","modified_gmt":"2022-01-11T13:09:47","slug":"uber-das-projekt","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/xmm-ssc.irap.omp.eu\/xmm2athena\/de\/uber-das-projekt\/","title":{"rendered":"\u00dcber das Projekt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-black-color has-white-background-color has-text-color has-background\">   Die Beobachtung des Himmels im R\u00f6ntgenlicht erm\u00f6glicht es uns, die hei\u00dfesten und energiereichsten Ph\u00e4nomene im Universum zu detektieren. Mit R\u00f6ntgenstrahlen k\u00f6nnen wir Materie erkennen, die von Schwarzen L\u00f6chern akkretiert wird. Sie erm\u00f6glichen es uns, stellare Flares von aktiven Sternen, Supernova-Explosionen, Neutronensternen, Wei\u00dfen Zwergen, Galaxienhaufen und sogar Polarlichter auf Planeten oder Kometen zu identifizieren. XMM-Newton, ein R\u00f6ntgenobservatorium der Europ\u00e4ischen Weltraumorganisation (ESA), beobachtet seit 20 Jahren den R\u00f6ntgen-, Ultraviolett- und optischen Himmel. In dieser Zeit hat sich die Astronomie weiterentwickelt. Wir betrachten heute nicht mehr nur einzelne Quellen, sondern ganze Populationen. Wir beschr\u00e4nken uns nicht mehr auf eine einzige Wellenl\u00e4nge, sondern bewegen uns auf eine multi-Wellenl\u00e4ngen und multi-messenger \u00c4ra zu, in der uns auch Gravitationswellen, Neutrinos und kosmische Strahlung helfen, die beobachteten R\u00f6ntgenquellen zu verstehen. Wir bewegen uns auch auf eine \u00c4ra der Variabilit\u00e4tsastronomie zu, in der merkliche Helligkeits\u00e4nderungen kosmischer Quellen unmittelbar festgestellt und publiziert werden. Das bedeutet, dass wir unsere Observatorien anders betreiben m\u00fcssen. Es m\u00fcssen neue Software und Methoden entwickelt werden, um diese neue Astronomie mit XMM-Newton zu erm\u00f6glichen, um sie dann vom R\u00f6ntgenobservatorium der n\u00e4chsten Generation, Athena, unmittelbar zu nutzen.<br><br>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Dieses von der Europ\u00e4ischen Kommission (<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/project\/id\/101004168\" target=\"_blank\">EC<\/a>) finanzierte Projekt bringt Forscher aus verschiedenen Communities mit komplement\u00e4ren F\u00e4higkeiten zusammen, um neue Methoden und Software zu entwickeln und zu testen. Sie sollen es der Wissenschaftsgemeinschaft erm\u00f6glichen, den R\u00f6ntgenhimmel in Quasi-Echtzeit zu verfolgen, Multiwellenl\u00e4ngen-\/Messenger-Gegenst\u00fccke der mit XMM-Newton entdeckten Quellen zu identifizieren, ihre Natur mit Hilfe fortgeschrittener maschineller Lernmethoden zu bestimmen und die schw\u00e4chsten, bisher unentdeckten Quellen mit innovativen Algorithmen zu untersuchen. Diese Methoden werden dann in die Athena-Software integriert, die sich derzeit in der Entwicklungsphase befindet. Die neu entdeckten oder neu identifizierten Quellen werden unsere Vorbereitungen f\u00fcr die Untersuchungen des R\u00f6ntgenhimmels mit Athena, entscheidend verbessern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Beobachtung des Himmels im R\u00f6ntgenlicht erm\u00f6glicht es uns, die hei\u00dfesten und energiereichsten Ph\u00e4nomene im Universum zu detektieren. Mit R\u00f6ntgenstrahlen k\u00f6nnen wir Materie erkennen, die von Schwarzen L\u00f6chern akkretiert wird. Sie erm\u00f6glichen es uns, stellare Flares von aktiven Sternen, Supernova-Explosionen, Neutronensternen, Wei\u00dfen Zwergen, Galaxienhaufen und sogar Polarlichter auf Planeten oder Kometen zu identifizieren. 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